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Warum Druckluftaufbereitung?
Die vom Kompressor angesaugte und verdichtete Luft enthält neben einem
großen Wasserdampfanteil auch Verunreinigungen anderer Art wie
Ölaerosole, Staub, Bakterien u.v.a.
Moderne Produktionstechnik braucht Druckluft. Die Vielfalt der
Anwendungen reicht von der nicht aufbereiteten Blasluft bis zur absolut
trockenen, ölfreien und sterilen Druckluft.
Kompressoren saugen die Umgebungsluft und damit die
Luftverunreinigungen an und konzentrieren sie auf ein Vielfaches. Bei
einer Verdichtung auf 10 barü
(10 bar Überdruck=11 bar absolut) erhöht sich die Konzentration der
Schmutzpartikel auf das 11-fache. In 1m³ Druckluft befinden sich dann
bis zu 2 Milliarden Schmutzpartikel. Dabei gelangen noch zusätzlich
Schmieröl und Abriebteilchen aus dem Kompressor in die Druckluft.
Verfahren zur Druckluftaufbereitung
| Restwasser |
Trocknung
|
Partikel
|
Filtration
|
Restölgehalt
|
Adsorption
|
Hochwertige Druckluft von der Erzeugung bis zur Anwendung.
Der nachfolgende Text bietet eine Einführung in die ISO-Norm 8573.1,
die internationale Norm für Druckluftqualität, das zur Erreichung
dieses Standards erforderliche Gerät und die Anwendung der Norm auf
typische Einsatzbereiche.
ISO 8573 - Die Norm für Druckluftqualität
Innerhalb der Norm ISO8573.1:2001 werden eine Reihe von
Qualitätskategorien in tabellarischer Form unter Angabe des maximal
zulässigen Feststoff-, Wasser- und Ölgehalts pro Kubikmeter Druckluft
aufgeführt.
Klasse
|
Feststoffpartikel |
Wasser
Druck
Taupunkt
°C
|
Öl
(inkl.
Dampf)
mg/m³
|
Maximale Partikelzahl pro m³
|
0.1-0.5
Mikron
|
0.5-1
Mikron |
1.0-5
Mikron |
1
|
100 |
1
|
0
|
-70
|
0,01
|
2
|
100.000 |
1.000
|
10
|
-40
|
0,1
|
3
|
- |
10.000
|
500
|
-20
|
1
|
4
|
- |
-
|
1.000
|
3
|
5
|
| 5 |
- |
-
|
20.000
|
7
|
-
|
6
|
- |
-
|
-
|
10
|
-
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